Ton aus dem Westerwald Im
vorderen Westerwald liegen die größten und hochwertigsten
Eine allgemeine Abhandlung über den Tonbergbau im Westerwald lässt sich auf den Seiten des Rationelles Transportmittel Schon Mitte des vorletzten Jahrhunderts wurden verstärkt Bemühungen unternommen, die eine Anbindung des Kannenbäckerlandes mit seinen reichhaltigen Ton- und Erzvorkommen und der bedeutenden tonverarbeitenden Industrie an die rechte Rheinstrecke zum Inhalt hatten. Die bis dahin verwendeten Pferdegespanne sollten durch einen rationelleren und wesentlich schnelleren Transport mit der Eisenbahn abgelöst werden. Nach gut drei Jahren Bauzeit konnte am 30.05.1884 die Unterwesterwaldbahn Engers – Siershahn – Altenkirchen/Limburg (Lahn) eröffnet werden, die bis 1994 den Abtransport des "weißen Goldes" auf der Schiene sicherstellte. Seit 01.08.1994 erfolgt eine Führung der Güterzüge via Montabaur und Limburg (Lahn) nach Süden.
Zunächst vor allem auf die Weiterverarbeitung im Landesinneren konzentriert, gewann der Export nach Italien nach dem zweiten Weltkrieg vermehrt an Einfluss. Speziell die Region Sassuolo als Schwerpunkt der keramischen Industrie Norditaliens ist heute ein Hauptabnehmer der zur Zeit im Westerwald geförderten knapp vier Millionen Tonnen Ton. |
Neben Transporten zu der in Mettlach ansässigen Firma Interessanterweise wird auch Katzenstreu und das bekannte Seramis ® aus Westerwälder Ton hergestellt! 2004 - 2006 auch in privater Hand Von Januar 2004 bis Dezember 2006 war mit der TX Logistik AG erstmals ein privates Eisenbahnverkehrsunternehmen im Tonverkehr aktiv. Ab Limburg (Lahn) wurden die Züge Richtung Italien mit modernen Siemens-Lokomotiven des Typs ES 64 U2 oder Bombardier TRAXX bespannt.
Die Zufuhr der Züge nach Limburg (Lahn) von den Verladestellen erfolgte mit Loks der Typen V 100 oder Vossoh G 1000 BB.
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