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Die ab 1994 umgesetzte Bahnreform hat frischen Wind in das Bahngeschehen Im Westerwald gebracht. Bis Mitte der neunziger Jahre mehr oder weniger durch die Staatsbahn sowie kleineren Privatbahnen bestimmt, sind auch inzwischen die Verkehre einiger Strecken der DB Netz AG in fester Hand von nichtbundeseigenen Eisenbahnen - sogenannter NE. Im Jahr 2001 wurde der Regionalverkehr des "Westerwald-Taunus-Netzes europaweit ausgeschrieben und zwischenzeitlich an die vectus Verkehrsgesellschaft mbH vergeben. Die DB Regio AG ist aber weiterhin mit den RE-Zügen zwischen Koblenz und Gießen präsent und stellt bis Ende 2011 den Großteil der RB-Leistungen östlich von Limburg (Lahn). Im Dezember 2011 wird die Hessische Landesbahn GmbH den RB-Verkehr auf dem Abschnitt zwischen Limburg (Lahn) und Gießen übernehmen. Der Güterverkehr der Region ist auch heute noch mehrheitlich in der Hand der DB-Tochter DB Schenker Rail Deutschland AG. Regionale Bedienungen erfolgen zudem durch die Regionalbahnen Westerwaldbahn des Kreises Altenkirchen GmbH (WEBA) und KSW Kreisbahn Siegen-Wittgenstein GmbH, zumeist jedoch im Auftrag der DB Schenker. Ein Teil des Tonverkehres war von Januar 2004 bis Ende 2006 in der Hand des DB-Konkurrenten TX Logistik AG. Im Mai hat wird die RTS Rail Transport Service Germany GmbH als im Westerwald neue Gesellschaft den Transport von Aushubmaterial von Cochem nach Wallmerod aufgenommen. Seit 24.06.2010 fährt die BASF SE vier Mal pro Woche Kalk aus Steeden nach Ludwigshafen, seit 13.07.2010 bringt die TWE Bahnbetriebs GmbH Luppen zum Anschluss Mannesmann nahe Würgendorf. Fahrpläne der Bahngesellschaften finden sich in einem eigenen Bereich.
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